Elektrische Speichertechnologien

Elektrische Energiespeicher decken eine grofie Bandbreite unterschiedlicher Anfor – derungen ab. Sie flnden Anwendung in portablen, mobilen und stationaren Syste – men. Portable Anwendungen wie Gerate der Informations-, Kommunikation – oder Unterhaltungstechnik sind durch kleine Leistungen bei eher langen Entladezeiten gekennzeichnet. Dieser Bereich wird von Batterien und Akkumulatoren dominiert. Bei mobilen Anwendungen wie in der Traktion von Kleinfahrzeugen oder PKWs bestimmen bei mittleren elektrischen Leistungen die volumetrische und gewichts – bezogene Energiedichte des Speichers das Speichermedium. Hier konkurrieren Ak­kumulatoren mit Wasserstoffspeichern, ohne dass bisher eine technologische Rich – tungsentscheidung gefallen ist. Stationare Anwendungen stellen innerhalb des elek – trischen Energieversorgungssystems Reserve – bzw. Regelleistung zur Verfugung, unterstutzen das Last – und Erzeugungsmanagement oder unterstutzen die Span- nungshaltung. Die Anforderungen an die Entnahmezeit reichen von der Sekunden- und Minutenreserve bis zu den Spitzenlastkraftwerken mit mehreren Stunden.

Elektrische Speichertechnologien

In diesem Kapitel erfolgt eine Einteilung der elektrischen Speichertechnologien an – hand des physikalischen Speicherprinzips in mechanische, elektrische und elektro – chemische Speicher. Abb. 10.1 gibt einen Uberblick uber die im Folgenden behan – delten Speichertechnologien. Darin wurde die elektrische Nennleistung des Spei – chers und die Zeitdauer, die diese zur Verfugung gestellt werden kann, in jeweils logarithmischem MaBstab aufgetragen.