Category: Alternative Energietechni

Exergie und Entropie in technischen und natiirlichen Systemen

Bereits in Abschn. 1.2 wurde der Begriff der Exergie als besonders anschauliches Mafi fiir die Qualitat einer Energiequelle eingefiihrt. Exergie ist der Anteil an Energie, der von einer Energieform in eine andere Energieform umwandelbar ist. Manche Umwandlungen sind nahezu vollstandig, andere dagegen prinzipiell nur unvollstandig moglich. Hinter dieser Tatsache verbirgt sich der 2. Hauptsatz der […]

Energietechnik

Urn ein menschenwiirdiges Leben fiihren zu konnen, bedarf es einer gewissen Zivilisation. Verbunden damit ist ein Bedarf an Energie. In der Handhabung dieses unerlafilichen Energieeinsatzes zeigt sich die Energiekultur der jeweiligen Zivilisation. Je weniger zerstorend der Energieeinsatz auf die Symbiose Mensch-Natur wirkt, desto hoher diese Kultur. Zu den rein physikalisch-technischen Fragestellungen der klassi – schen […]

Organisation und Selbstorganisation

Wir sprechen von einer Organisation, wenn etwa innerhalb einer Firma A sichergestellt ist, dass alle Mitarbeiter auf die von ihxen Chefs vor – gegebenen Anweisungen in wohl definierter Weise reagieren und durch dieses Zusammenwirken schliefilich ein Produkt entsteht (Bild 121). Bild 121 Interne (Firma) und exteme iibergeordnete Organisation (Markt) Die Informationen der Chefs, die diese […]

Warmekraft

Im Gegensatz zu den rein mechanischen Energieumwandlungssystemen (Wasserkraft, Windkraft, …) mit jeweils t]Max = als oberste Grenze fur die Prozefigiite besitzen therm ische Systeme zur Bereitstellung mechanischer Energie entsprechend der Energiehierarchie nach Bild 6 eine stets deutlich unterhalb von rjMax = 1 liegende Prozefigtite. Ein extremes Beispiel hierzu ist das zuvor im Detail untersuchte thermohydraulische […]

Geothermie

Die Geothermie nutzt die Erdwarme, die wesentlich aus dem radioaktiven Zerfall der Elemente Uran und Thorium im Erdinneren entsteht, die auch in der Erdrinde als Brennstoffe fur kemtechnische Anwendungen zu finden sind und kann oberflachertnah oder erdkemnah angewendet werden. Bei der oberflachennahen Anwendung geht es darum, den Energieeintrag aus der Umwelt zu vergrofiem, um etwa […]

Leistungsdichte, Gefahrenpotential

Die Leistungsdichten der in Abschn. 2 exemplarisch untersuchten Energie – systeme zur Bereitstellung von Strom sind sehr unterschiedlich. Zur Ein – grenzung aller Systeme betrachten wir die beiden Extremfalle: das 1300 MW Kernkraftwerk und das 100 MW Aufwindkraftwerk. Wir berech – nen die Leistungsdichten dieser beiden Anlagen unter Beachtung der zugehorigen elektrischen Leistungen Pei (als […]

Nutzbare Effekte

In der Friihzeit konnte der Mensch zunachst nur seine eigene Muskelkraft und die der von ihm domestizierten Tiere einsetzen. Dann wurde der Wind zur Fortbewegung von Schiffen genutzt. Dem schlofi sich die statio – nare Mutzung des Wassers und des Windes durch den Einsatz von Wasserradern und Windmiihlen an. All diese Effekte waren von regene […]

Schwellenverhalten und Grenzwerte

Ein volkswirtschaftlicher Prozess ganz ohne Ruckwirkungen ist nicht denk – bar. Da aber Ruckwirkungen nicht beliebig crtragbar sind, mussen diese be – schrankt werden. Diese Beschrankung muss aber nicht zwangslaufig ein Verbot jeglichen Wirtschaftens („Null-Losung") zur Folge haben. Voraus – setzung ist jedoch, dass ein Schwellenverhalten existiert Dann gibt cs auch einen Grenzwert, eine ohne […]