Category Gebaudetypologie Bayern

Dokumentation der Berechnungsgrundlagen

Der Bericht enthalt im Anhang die ausfuhrlichen Berechnungsgrundlagen und Energiebilan- zen der einzelnen Gebaude als Grundlage fur anschlieBende bzw. weitergehende Arbeiten.

iwu

 

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Vorhandene Konstruktion/Heiztechnik

Haustyp Einfamilienhaus

Baualtersklasse 1949 bis 1968 Wohnflache 118 m2 Endenergiebedarf

Heizung & Warmwasser 287 kWh/(m2a)

Bedeutung in Bayern

Anteil Wohngebaude im

Bestand 16,2%

Bauteilskizze

 

Beschreibung

 

Auden

 

Подпись: wand24 cm Oder 30 cm Hohlblockmauerwerk aus Bimsbeton, Huttenbimsbeton Oder Schlackenbeton, beidseitg verputzt

24 / 30 cm Vollziegel, beidseitig verputzt

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15 cm Stahlbetondecke rnit schwimm Estrich auf 1 bis 3 cm Dammung

Dach-

 

Подпись: schrage

image008 image009 Подпись: Einfachverglasung in Holzrahmen

Ziegel auf Sparschalung, 2,5 bis 5 cm minaralisierte Holzwo...

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Kosten und Kostenstruktur – Kellerdecke

Bei der Kellerdecke konnen vier Kostengruppen definiert werden. Tabelle 4.4 zeigt die Kosten und Kostenanteile. Die Kostengruppe „Vorarbeiten“ umfasst das Entfernen von Lattenverschlagen oder das Aufraumen des Kellers. Als zweite Position ist das Anbringen und Verdubeln der Dammplatten definiert, als dritte Kostengruppe die Anpassung der Keller – deckendammung an vorhandene Leitungen etc…

nachtragliche unterseitige Dammung einer Kellerdecke (6 cm Dammung, WLG 035)

Kosten [€/m2BauteilflSche]

Vorarbeiten und sonstiges

3.-

Arbeitskosten fur die Verarbeitung Dammplatten und Verdubelung

10.-

Material Dammplatten und Verdubelung fur 6 cm Dammung

6.-

Verkofferung und Anpassungsarbeiten

1.-

Summe

20.-

Tabelle 4...

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Kalkulationszinssatz

Der Kalkulationszinssatz spiegelt die Verzinsung einer bezuglich Risiko und Anlagebetrag vergleichbaren Investitionsalternative wider. Dies kann immer nur naherungsweise gesche – hen. Deshalb besteht einer gewisser Spielraum bei der Wahl eine angemessenen Kalkulati – onszinssatzes.

Abbildung 7.7 zeigt den Einfluss des Kalkulationszinssatzes auf die Kosten der eingesparten kWh Endenergie fur das komplette MaBnahmenpaket inkl. Heizung und Solaranlage bei einem Betrachtungszeitraum von 20 Jahren. In der Studie wird aus den in Kapitel 5.3 genann – ten Grunden als Standardwert mit einen Zinssatz von 4 % gerechnet. Auf Grund des geringen Risikos der energiesparenden Investitionen kann durchaus auch ein kleinerer Kalkulations – zinssatz gerechtfertigt werden.

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Wird der Kalkulationszinssatz ...

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Einleitung

IfE – Potenzialstudie Bayern

Die Bayerische Staatsregierung und der BN Bayern lassen partnerschaftlich als gemeinsamen ersten Schritt zur Einleitung entsprechender MaBnahmen die durch Warmedammung des Altbaubestandes erschlieBbaren Energie – und CO2-Einsparpotenziale in Bayern und die damit verbundenen Kosten untersuchen. Das IfE wurde zu einer entsprechenden Potenzialstudie beauftragt.

IWU-Mafinahmenpakete zur energetischen Gebaudesanierung, Hausdatenblatter

Als Erganzung zu diesem Auftrag wurden durch das IWU okonomisch vorteilhafte MaBnah- menpakete (baulicher Warmeschutz & Heizungsmodernisierung & Solaranlage) mit hohem Energie – und CO2-Einsparpotenzial fur einzelne Baualtersklassen und Gebaudetypen entwi – ckelt...

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Kosten und Kostenstruktur – Fenster

Tabelle 4.5 zeigt Kosten fur den Austausch alter Fenster durch neue Holzfenster mit 2- Scheiben-Warmeschutzverglasung. Tabelle 4.6 zeigt die Kosten fur die Sanierung mit passiv – haustauglichen Fenstern mit 3-Scheiben-Warmeschutzverglasung. Der Vergleich zeigt die Mehrkosten fur die passivhaustauglichen Fenster von ca. 140 €/m2 Bauteil (netto).

Kostengruppen fur konventionelle Fenster mit 2-Scheiben-Warmeschutzverglasung

Kosten [€/m2Bauteil]

(Uw = 1,35 W/(m2K))

Abbruch

22.-

Rollos

71.-

Innere Leibung

40.-

Rahmen und Verglasung

200.-

Summe

333.-

Tabelle 4.5 – Kosten einer Modernisierung mit neuen Holzfenstern und 2-Scheiben-Warmeschutzverglasung inkl. Mwst.

Kostengruppen fur passivhaustaugliche Fenster mit 3-Scheiben-Warmeschutzvergla...

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Energiekosten im unsanierten Zustand – Der U-Wert vor Sanierung

Die Energiekosten im unsanierten Zustand werden neben den individuellen Nutzungsbedin – gungen erheblich uber die energetische Qualitat der Bauteile in der thermischen Hulle sowie die Heizanlage vor der Sanierung bestimmt. Um die Korrelation zwischen dem Warmeverlust eines Bauteils im unsanierten Zustand und der Vorteilhaftigkeit einer nachtraglichen Warme – dammung aufzuzeigen, wurden – ausgehend vom ursprunglich ungedammten Zustand – teilsanierte Bauteile berechnet.

Variiert wurde dazu am Beispiel eines Steildaches eine moglicherweise vorhandene nachtrag – lich eingebrachte Dammung unter den Sparren der Warmeleitfahigkeit 0,035 W/(mK). Die Ergebnisse der Berechnungen sind in Abbildung 7.9 dargestellt. Der U-Wert des unsanierten Steildaches betragt 1,12 W/(m2K) ohne jede Dammung...

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Gebaudedaten und Kennwerte im unsanierten Zustand

Der Endenergiebedarf eines Gebaudes und die moglichen Einsparungen werden wesentlich durch die energetische Qualitat der thermischen Gebaudehulle, der Anlagentechnik sowie der Geometrie des Gebaudes beeinflusst. Fur einzelne Haustypen wurden als Datenbasis geomet – rische Daten erfasst, Baukonstruktionen ermittelt, Regelquerschnitte beschrieben und die Warmedurchgangskoeffizienten (U-Werte) bestimmt.

Datenbasis

Die Ergebnisse der hier vorliegenden Studie basieren auf insgesamt elf Gebaudedatensatzen (4 freistehende Einfamilienhauser, 2 Reihenendhauser, 1 Reihenmittelhaus, 4 Mehrfamilien – hauser). Die Datensatze wurden freundlicherweise nach Gesprachen mit Experten von folgen – den Institutionen zur Verfugung gestellt bzw. selbst erzeugt:

• Energieagentur Mittelfranken e. V., Nurnberg

• ...

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Methodik und Rahmenbedingungen zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit

Energietechnische GestaltungsmaBnahmen im Gebaudebereich sind mit hohen Kosten ver – bunden und zielen auf die Reduzierung zukunftig notwendiger finanzieller Aufwendungen. Bei solchen Investitionen stellt sich naturgemaB die Frage der Wirtschaftlichkeit bzw. nach Investitionsalternativen.

1.1 Allgemeine Grundlagen

Zur Entscheidungsfindung stellt die betriebswirtschaftliche Investitionstheorie eine Reihe von Verfahren zur Verfugung. Grundsatzlich lassen diese sich in statische und dynamische Ver – fahren unterteilen.

• Statische Verfahren

Bekannte statische Verfahren der Investitionstheorie sind die Gewinnvergleichs – bzw. Kostenvergleichsrechnung, die Rentabilitatsvergleichsrechnung und die statische Amortisationsrechnung...

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